Patientenfokussierte Prioritäten: Birgits Perspektive

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25.02.19

5 Minuten, 26 Sekunden

MS verändert das Leben. Nicht neu oder? Egal ob bei der ersten Diagnose oder bei neuen Symptomen oder Schüben, wir stehen vor neuen Herausforderungen. Immer wieder. Bevor man es richtig realisiert, kann es passieren, dass wir mitten im Chaos stehen und uns selbst in dem Wirbel verlieren. Für mich war und ist es daher immer wieder eine Herausforderung, mich nicht selbst im Chaos der MS zu verlieren und nicht nur Patientin zu sein, sondern eben auch Birgit. Frau. Mensch.

Fragt man mich nach meinen Prioritäten, gibt es eigentlich nur eine: Mich. Etwas egoistisch könnte man meinen. Es ist jedoch so, wir müssen mit MS leben und klar ist, dass das nicht immer einfach ist. Deshalb ist es wichtig die eigene, ganz persönliche Balance zu wahren. Achtsam zu sein im Umgang mit sich und dem Leben. Man könnte sagen, dass ist meine oberste „Patient Focused Priority“. Wir wissen alle, dass Stress und MS nicht die besten Freunde sind und deshalb ist diese Ausgeglichenheit so wichtig. Sie verschafft mir Zufriedenheit und das ist für mich Balance in ihrer besten Art. Es war nicht einfach das zu erreichen und in Krisenzeiten zu mir zu stehen war und ist immer wieder eine Herausforderung.

Ich habe gelernt, etwas nicht zu tun, wenn ich merke, dass ich mir damit nicht gut tue. Ein Beispiel sind große Veranstaltungen. Sie sind anstrengend und mit MS ist das nicht immer machbar. Wer ist nicht enttäuscht, wenn ein Freund eine Verabredung absagt? Deshalb muss man das erklären. Darüber reden ist wichtig. Auch wenn es sehr kompliziert sein kann.

Meine Lösung ist es, die Botschaften auf den Punkt zu bringen. Ohne detailverliebte und meist unverständliche Erklärungen. Klare Kommunikation sorgt für Verständnis und spart Zeit. Etwas, das sich auch bei Ärzten und anderen Experten bewährt. Kurz und knackig gibt meinem Gegenüber die Möglichkeit, mir die Informationen zu geben, die ich benötige.

Es lohnt sich also, sich selbst zur Priorität zu erklären, achtsam und bewusst zu leben. Damit kann man sich Ziele setzen, die gut tun, und ein Leben schaffen, das zufrieden macht. So verschafft man sich eine bessere Lebensqualität und kann mit der Zeit die eigenen Grenzen ausdehnen, sich vielleicht größere Ziele stecken und sie auch erreichen. Mit MS und für einen selbst.

Und das ist es doch wert oder?

 

SAGLB.MS.19.01.0023d
Date of approval: February 2019

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